Wer ein Haus verkaufen will, muss sich entscheiden, ob er dazu die Hilfe eines Immobilienmaklers in Anspruch nehmen möchte oder nicht. Viele Eigentümer versuchen, mithilfe eines Immobilienmaklers einen Käufer zu finden.
Es gibt zahlreiche unterschiedliche Gründe, aus denen sich Hausbesitzer dazu entschließen, ihr Haus zu verkaufen, z. B. weil man im Alter nicht mehr allein auf dem Dorf wohnen möchte oder kann, weil sich nach einem Erbfall mehrere Besitzer nicht einigen können oder weil der Eigentümer die Kosten des Hauses nicht mehr decken kann. Wenn solch eine Situation eingetreten ist, muss man sich gut überlegen, wie der Besitz veräußert werden soll. Es gibt zwei Möglichkeiten: Der Besitzer versucht, durch Anzeigen in Zeitungen und im Internet einen Käufer zu finden, oder er überlässt diese Arbeit einem professionellen Immobilienmakler. Beide Wege haben Vor- und Nachteile, die im Vorfeld gründlich bedacht werden müssen.
Ein wesentlicher Vorteil beim Verkauf eines Hauses durch einen Makler ist der geringe zeitliche Aufwand. Wenn der Verkäufer einen guten Immobilienmakler gefunden hat, übernimmt dieser die weitere Arbeit: die Anfertigung des Exposés zum Objekt, die Publikation der Anzeige in geeigneten Print- und Online-Medien, die Koordination und Durchführung der Besichtigungstermine sowie die Organisation der Notartermine. Ein Nachteil ist, dass der Verkäufer keinen direkten Kontakt zu den Interessenten hat und sich darauf verlassen muss, dass der Makler alles in seiner Macht stehende tut, um die Immobilie zu verkaufen. Oft arbeiten mehrere Makler zusammen, um schnell die passenden Käufer für ihre Immobilien zu finden. Wer es dagegen ohne einen Makler versucht, hat über alle Vorgänge die absolute Kontrolle und freie Hand, er muss aber auch die gesamte Arbeit erledigen und in Eigenregie das Haus verkaufen.
Jeder Hausbesitzer sollte entscheiden, welche Variante in seinem Fall die günstigere ist, denn es kommt auch auf die Lebenssituation des Eigentümers an. Wer sein Haus verkaufen möchte und es noch bewohnt, kann ohne großen Aufwand die Besichtigungen persönlich durchführen. Wenn der Besitzer aber z. B. aus beruflichen Gründen das Objekt veräußern möchte und in eine weit entfernte Region gezogen ist, wird er eher die Hilfe eines Immobilienmaklers in Anspruch nehmen und nur zum Notartermin anreisen und den Kaufvertrag unterschreiben.
28. April